Magie im Allgemeinen
Die Magie ist so alt wie die Götter selbst. Das, was man "göttliche Kraft" nennen würde, ist in Wahrheit nichts anderes als Magie in purer und stärkster
Form. In einem grundsätzlichen Punkt unterscheidet sich die Magie der Götter von der Magie der anderen Wesen: Wo die Götter ihre Energie aus ihrem
endlosen Vorrat ziehen, benötigen normale Magier daüfr die Kräfte des Ethers. Den Ether kann man sich vorstellen als einen Strom aus Energie, der die
gesamte Welt umspannt und diese am Leben hält. Würde dieser Strom also aus irgend einem Grund so dermaßen gestört oder zerstört werden, dass es
irreperable Schäden nach sich zieht, wird die Welt aufhören zu existieren.
Es gibt verschiedene Arten der Magie und diese variieren größtenteils auch in der Art, wie sie mit dem Ether umgehen. Priester beten zu den Göttern,
um ihre Magie zu wirken. Durch ihren meist sehr starken Glauben und den meist erhörten Rufen der Götter helfen diese, den gewünschten Zauber in den Ether
einzuweben, um somit die nötige Energie freizusetzen. Wer jetzt denkt, dass ein Magier dadurch ja eigentlich ein unendliches Energierepertoire besitzt,
der liegt falsch. Es ist zudem immer von Nöten, dass der ausführende Magier noch selbst etwas Energi von sich selbst aufbringt, um den Zauber zu wirken,
dieser Teil ist aber im Vergleich zu dem des Ethers gering, für den Magier aber dennoch spührbar. Je stärker der Zauber ist und je mehr Energie benötigt
wird, desto schwieriger und auslaugender wird es für den Magier.
Ähnlich wie die Priester wirken die Elementarmagier ihre Zauber. Bei ihnen ist es jedoch reine Übungssache, die Zauber in den Ether einzuweben. Je mehr
Übung ein Elementarmagier hat, desto einfacher fällt ihm dieser Schritt und desto schneller können Zauber gewirkt werden. Damit ist die Arbeit jedoch noch
nicht getan, denn meist sind bestimmte Bewegungen oder Wörter nötig, um einen Zauber wirklich wirksam werden zu lassen. Die Länge solcher Formeln kann
stark variieren und sagt meist etwas darüber aus, wie stark der verwendete Zauber ist. Zwischen den einzelnen Rassen gibt es auch Unterschiede bei den
Elementarmagiern, siehe dazu den Guide für die Elementarmagie.
Eine weitere Sparte ist die der schwarzen Magie. Anders als die vorher aufgeführten Magiearten reisst die schwarze Magie gewaltsam Stücke aus dem Ether,
um dessen Energie umzuformen und für die eigenen Zwecke zu benötigen. Da durch diese Form eine große Energie aufgebracht werden kann, ist die schwarze
Magie die stärkste Art, Zauber zu wirken. Dies jedoch hat auch seinen Preis.. die schwarze Magie beeinflusst das Denken und Handeln des auführenden
Magiers mit der Zeit. Seine Absichten werden sogar für ihn selbst immer undurchschaubarer, doch eigentlich klarer: Möglichst viel muss zerstört werden,
um möglichst viel Macht an sich zu reissen. Die meisten Schwarzmagier sterben etwas früher als andere, da sie in ihrem Machthunger unvorsichtig werden
oder sich gar selbst in einem Wahn zerstören. Bis es jedoch so weit kommt, vergehen einige Jahre. Ein wenig unempfindlicher dafür scheinen die Dunkelelfen
zu sein, was vielleicht an ihrem letztlich immer noch elfischen Blut oder ihrer Verbundenheit zu Shilen liegen mag. Genau weiß dies niemand, zudem ist es
eines der beliebtesten Themen der Magietheoretiker.
Die Lichtmagie ähnelt weitestgehend der Elementarmagie, wird jedoch fast ausschließlich nur von den Lichtelfen praktiziert. Lichtmagier haben einen großen
Vorteil, aus dem auch gleichzeitig ihre größte Schwäche resultiert: die lichte Magie ist besonders effektiv gegen die Wesen der Dunkelheit, also auch
gegen die Dunkelelfen. Diese Stärke jedoch besitzen auch die Dunkelelfen und so kann es sein, dass ein witaus schwächerer schwarzer Zauber ausreicht, um
einen Lichtmagier zu besiegen. Diese beiden Arten der Magie folgen dem Prinzip von Licht und Schatten: Wo Licht ist, ist auch automatisch Schatten und wo
Schatten ist, ist automatisch Licht. Beides verdrängt sich gegenseitig. Daher wird es einem Magier auch niemals möglich sein, lichte und schwarze Magie zu
wirken. Da die Magie nämlich immer ein Stück weit auf den Organismus des Anwenders abfärbt, würde der Körper schnell dahingerafft werden.
Wie schon beschrieben entzieht die schwarze Magie dem Ether gewaltsam die Energie. Die Regenerationskraft des Ethers ist zwar enorm, doch durch den großen
Zuwachs an Benutzern der schwarzen Magie fällt es dem Energiestrom immer schwerer, sich regenerieren. Sollte dem nicht bald Einhalt geboten werden, könnte
es also durchaus passieren, dass die Welt einfach erlischt. Viele Nutzer der schwarzen Magie wollen eben dies nicht wahrhaben und selbst wenn sie aufhören
könnten, tun sie es nicht, da sie es nicht für nötig halten.
Jeder Magier besitzt die Fähigkeit zu spühren, ob jemand in seiner unmittelbaren Nähe Magie wirkt oder ob jemand grundsätzlich magiebegabt ist.
Eine Magiebegabung wird festgestellt, indem der Magier die zu testende Person per Hautkontakt berührt und langsam Energie aus dem Ether durch seinen Körper
kanalisiert und in die andere Person leitet. Spührt man keinen Widerstand, so ist die Person magiebegabt, den Grad der Begabung kann man dadurch aber nicht
feststellen.
Nur Animagie-Nutzer können weder erkannt werden, noch andere erkennen, es sei denn, der Gegenüber ist ebenso ein Animagus.